Dienstag, 21. Oktober 2008

ups! verträumt

Die Freundin einer Freundin hat einen Film gemacht. Den sollt ihr euch bitte ansehen und bewerten.

Und zwar hier

Dauert nicht lange, tut nicht weh und unterhält für 100 Sekunden.





Heute Abend seh ich Ladytron. Bin schon ganz aufgeregt und trinke zu viel Kaffee.

Montag, 20. Oktober 2008

Dancer/denser

Ach, egal. Wann ändert denn irgendwer irgendwas in diesem Land?

Das neue Killers-Video ist draußen! Und es ist wirklich grottig, da kann auch Brandon Flowers allgemeine Geilheit nichts daran ändern.

Mittlerweile hab ich mich ja an den Song so weit gewöhnt, dass ich nicht mehr  jedes Mal "wtf?" denke, wenn ich ihn höre, ja ihn sogar fast schon richtig gut finde. Trotz oder wegen des Synth-Soundes, der so ironisierend 80s ist, dass es gar nicht mehr ironisch ist.
Und falls mir irgendwer erklären kann was die Zeile "Are we human, or are we dancer?" bedeutet... bitte, bitte, ich will's auch wissen.

Samstag, 27. September 2008

A change is gonna come...

...ich weiß nur nicht wann.

Ich bin momentan ziemlich unzufrieden mit dem Blog. Mit vielem anderen auch, aber auf das habe ich weniger Einfluss.

Ich war jetzt zwei Monate nicht hier. Aber das macht nichts, da hier auch sonst nicht viele Leute waren. Seit dem Aufs-Land-Fahren des letzten Posts war ich

1) am Frequency, das eh schön war. Nur nicht so toll wie letztes Jahr. Und obwohl es jetzt schon fast sechs Wochen her ist, ein paar Eindrücke, die geblieben sind.
Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man vermuten, dass Brandon Flowers vor der Show gekokst hat, so hyper wie der war. Ganz anders als letztes Jahr. Gut anders.
Die We Are Scientists sind zum Vergessen. Wirklich. Zweites Album mies; die Show im Mai im Flex, meh; Frequency-Auftritt langweilig. Nicht mal mehr Witze haben sie gemacht. Da hilft es dann auch nicht mehr wenn Lightspeed Champion für ein Lied auf die Bühne kommt.
Lightspeed Champion hingegen war toll und coverte die Star Wars Melodie.
Get Well Soon sollte jeder unbedingt mal sehen. Für mich jetzt schon eines der besten Alben des Jahres.
Kaizers Orchestra, die ja länger gespielt haben weil Pete den Flieger verpasst hat. Zwei mal. ... die muss ich im November auch noch mal live sehen.

2) in London, wo wir im selben Club waren wie Kelly Osbourne irgendein Mädchen verprügelt hat. Wir sind nur früher gegangen, weil's fad war. Hipster sind zu cool zum Spaß haben.

3) in Glasgow, was wunderschön ist. Abgefuckt und schön, wie ich's am liebsten habe.

4) in Edinburgh, für einen Nachmittag. Schön und touristisch, was nicht so toll ist.

5) in Birmingham, um heim zu fliegen. Die Stadt scheint aus einem riesigen Einkaufszentrum, das von Einkaufsstraßen umgeben ist, die von Autowerkstätten und einem Bahnhos umgeben sind, zu bestehen.

6) in Wien, wo ich meine 65 neuen CDs anhören muss.

Also, ja... Änderungen. Kommen. Ich glaub, das mit dem Deutsch schreiben geb ich auf. Vielleicht werd ich das noch ab und zu machen, wenn ich über deutschsingende Musiker schreib.

Freitag, 1. August 2008

Ich fahr aufs Land.

Ich weiß noch nicht wie lang, ein paar Tage, drei bis fünf oder so. Die Essenz dieser Nachricht ist aber: Ich bin nicht da.

Das einzige Medium das mich auf dem Land erreicht ist das Radio und ehrlich gesagt, wer will das schon hören, wenn er einen Laptop voller ungehörter Musik dabei hat?

Ich werde also ordnen, kategorisieren und wenn mir die Augen dann brennen, gehe ich im Wald spazieren.

(Leitern sind für wussies. Wer das richtig machen will, klettert in den Baum und lässt sich von den Zweigen peitschen.)

Leider ist die Kirschenzeit vorbei, also gibt es diesmal keine Marmeladenkochaktion. Die war wie jedes Jahr (außer es hagelt vorher und es gibt keine) ein tolles Erlebnis.

Kirschen ernten, aussortieren, entsteinen (drei Frauengenerationen der Familie sind auf der Terasse gesessen, bis zu den Ellbogen in Kirschensaft und hörten Marilyn Monroe), mit Zucker überschütten, einkochen, in Gläser umfüllen, Gläser schließen, Gläser beschriften.



Montag, 28. Juli 2008

Kings of Leon: Crawl


Die Kings of Leon erhöhen meine ohnehin hohen Erwartungshaltungen für ihr 4., im September erscheinendes Album mit "Crawl".

Caleb hat jetzt anscheinend einen Schnurrbart und klettert auf Dächer. Ich weiß noch nicht was ich davon halten soll.

Sonntag, 27. Juli 2008

LDMADTWLM(AMAGS) #2: Don't they have payphones wherever you were last night



Lieder die man allein des Titels wegen lieben muss (aber musikalisch auch gut sind)

Ein Song für alle Mütter die lange aufbleiben und sich in der Nacht Golden Girls Wiederholungen anschauen, bis die Töchter endlich mit der ersten U-Bahn (statt wie versprochen mit der letzten) heimkommen.

Casiotone for the Painfully Alone ist eine Band aus Chicago, die aus nur einem Typen besteht, der traurige und schöne Lieder schreibt. Einige kann man kaufen, einige auf seiner Website runterladen.

Samstag, 26. Juli 2008

Krocha in Berlin

Da les ich doch tatsächlich auf einem Berliner Blog Folgendes:
"in berlin krochen zur fashion week die blogettes hinter ihren bildschirmen hervor und trafen sich abseits von twitter und kommentarfunktionen."

Interessant, oder?
Das heißt nicht, dass die Krocha-Szene sich bis nach Berlin ausgebreitet hätte. Wär ja auch nicht schön. Aber das die Sprache (okay, ein Wort) nach Berlin dringt, find ich dann doch irgendwie lustig.

Mögliche Erklärung?
Icke Micke spielt heute in Berlin. Weit hergeholt, aber knicken weist sonst keine Verknüpfung zu Wien auf.

Roskilde 1

Einen Monat nicht mehr gebloggt. Huch.

Hier kommt jetzt der sehr verspätete Roskilde-Bericht.

Nachdem wir nach 1200 Kilometer Fahrt, Fähre und Verfahren endlich angekommen waren, Zelte aufgestellt und gegessen hatten, gingen wir Fußball schauen. 10 Minuten lang. Dann haben wir uns Heima angesehen, das war viel schöner.

Roskilde funktioniert folgendermaßen: Am Donnerstag vor dem Festival lagern die ersten Camper vor den Zäunen. Sonntag Nacht wird der Zaun dann niedergebrochen und das Festival gestürmt. Sonntag in der Früh um 8 wird das Camping-Gelände eröffnet. Sonntag bis Mittwoch spielen im Pavillion unbekanntere Bands, die man meistens nur in Skandinavien kennt. Am Donnerstag fängt das richtige Festival an und das Festivalgelände wird eröffnet. Freitag, Samstag ist normaler Festivalbetrieb. 
Am Sonntag Nachmittag fangen die Leute an zu packen und abzureisen. Das war für uns Roskilde-Newbies sehr verwunderlich, erklärte sich aber durch die Feuer-und-Vandalismus-Tradition. Wenn du Pech hast, wird dein Zelt abgefackelt. Während du drin bist.

Jetzt aber zu erfreulicheren Dingen - Musik:

Sonntag, 29.6.2008: 

Psychedelischer Surf-Rock aus Dänemark, ein Trio, das mit der Devise "Wer braucht schon Texte?" operiert. Bei einigen Songs kamen zwei uuh-ende und aah-ende Frauen auf die Bühne und das reichte vollkommen.
Der Drummer zerschlug beim letzten Song (Die Lieder sind durchnummeriert. Macht ja auch Sinn wenn es keinen Text als Referenz gibt) die Basedrum. Es wurde dann noch schnell eine zweite besorgt, damit das Lied fertig gespielt werden kann.
Die Musik ist härter als die der Staggers und die Energie, die die Staggers in Outfit, Image und Artwork gesteckt haben ist, ist bei The Good The Bad in die Musik eingeflossen.
Man hörte die für Surfbands typischen Einflüsse heraus, außerdem noch The Clash und die Kinks (v.a. All day and all of the night wurde zitiert). Das muss aber nicht stimmen, schließlich hab ich mir das fünf Minuten nachdem mir ein 40-jähriger Mann mit dem Ellbogen voran auf den Kopf gefallen ist, überlegt.

Kaufen funktioniert nur so. Hören so.

Montag, 30.6.2008: 

Le Fiasko (DK)
Ich bin zu spät gekommen und sehe auf der Bühne sieben Leute. Aha, enke ich, eine dieser Bands mit vielen Mitgliedern, die noch mehr Instrumente spielen. Ein hübsches, blondes, tamburin-schlagendes Mädchen haben sie auch. So eine Band wo sich alle lieb haben und Blumen auf der Bühne rumstehen.
Es stellte sich aber heraus, das das hübsche Mädchen nicht nur Tamburin schlägt, sondern auch Gitarre und Cello spielt und eine Stimme hat, die mit ein bisschen Übung zu Cat Power-Größe wachsen könnte.

Wie man etwas von ihnen kaufen kann, weiß ich nicht. Die Seite ihres Labels funktioniert nicht und deren myspace listet sie ohnehin nicht auf. Auf Le Fiaskos myspace-Seite kann man sich aber ein paar Lieder runterladen.

Angepriesen als die "Arctic Monkeys aus Århus". Indie-Rock halt. Nichts Besonderes. Aber auch nicht schlecht.

Und hey! Sie sind im iTunes Store vertreten.

Elektro-Synth Pop zwischen Van She und den Presets. Live besser als auf CD (oder in diesem Fall im myspace-player. Die EP kann man nur in Dänemark kaufen.)

Dienstag, 1.7.2008:

Rumskib (DK):
Der Anheizer-Typ, der vor jedem Konzert auf die Bühne kam, hat gemeint, dass sie die beste Shoegaze-Platte der letzten 10, 15 Jahre herausgebracht haben. Ich hab dieses Genre ja nie so ganz verstanden (Was soll diese Namensbezeichnung?).
Für mich war der Sound den Gitarren und Bass aufbauten viel zu undurchdringlich und die Stimme der Sängerin viel zu süßlich.
Ich hab mich dann irgendwann ins Grad gesetzt und von dort aus zugehört, dafür war es gut genug.
Rumskib-CDs kann man kaufen, da ich sie aber nicht mag, verlinke ich jetzt nicht.

Casiokids (NOR):
Die einzige Band von deren Existenz ich wusste, bevor ich sie sah in diesen Warm-Up Tagen. Ich hab mir irgendwie nichts zu ihnen aufgeschrieben, weiß aber noch, dass es Elektropop war, der Spaß machte. Und das ist schließlich die beste Form Elektropop.

Anhören geht hier, Album Fück Midi hier kaufen.

Die unbekannten, skandinavischen Bands vom Mittwoch hab ich nicht gesehen, weil ich arbeiten musste. Das war aber auch lustig, 9 Stunden herumstehen und die Leute zum Badeteich schicken. Ignorant wie ich bin, hab ich den Leuten öfter mal auf Schwedisch geantwortet. Sie haben's trotzdem verstanden.

Samstag, 28. Juni 2008

Roskilde


Die werden ja immer seltener und kürzer diese Blogeinträge hier.

So wie jetzt.

Ich fahr morgen aufs Roskilde. Wo MGMT, die Kings of Leon, Neil Young, Kate Nash, Cat Power, Slayer, Hot Chip und Radiohead spielen. RADIOHEAD. RADIOHEAD! RADIOHEAD!


Der Rucksack ist gepackt (nur mein Taschenmesser find ich gerade nicht), Zuglinien gecheckt, Sachen, die ich morgen noch machen muss, sind aufgeschrieben.


In der Zwischenzeit ein alter Post von You ain't no Picasso, einem der ersten Blogs, die ich je las: 1 Million Of Montreal Cover!


Nein, ich habe noch keine Gummistiefel.

Montag, 16. Juni 2008

Spoon! Daytrotter!



Hier

Ich hab's mir noch nicht angehört, weil ich gerade keine Musik hören kann (außer vielleicht Om Kalthoum, aber wer will das?), aber es ist sicher gut. Es ist schließlich Spoon.

Ich hab übrigens jetzt wieder Internet zu Hause. Yay! Jetzt müssen wir nur noch den Router installieren.

Seit dem letzten Blogeintrag hat meine kleine Schwester auch maturiert und ist 18 geworden. Das muss musikalisch gefeiert werden. Wenn dann der Router installiert ist.

Mittwoch, 11. Juni 2008

Hon ska leva ut i tusende år




Ich hatte gestern Geburtstag.

Ich darf jetzt offiziell in den USA Alkohol trinken. Yaaaay! Nicht dass ich in nächster Zeit geplant hätte dorthin zu fahren, oder so. In manche schwedische Clubs kann ich immer noch nicht rein.

Unser Internet ist jetzt endgültig abgekackt, also werden die Blogeinträge noch spärlicher (außerdem hab ich Uni. Und ein Leben. Und so.)

Hab ich schon gesagt, dass Hot Chip genial waren? Und "Nothing compares 2 u" (den einzigen Song der Welt, in dem man to 2 und you u schreiben darf) gecovert haben? Nein? War aber so!


Grandmaster Flash & The Furious Five - The birthday party

The Adverts - No time to be 21

Donnerstag, 5. Juni 2008

STHML # 2




Dinge, die mir in Schweden aufgefallen sind:

  • rote Häuser. Man fährt mit dem Flughafenbus von Linköping nach Stockholm und das erste, dass man sieht sind kleine rote Häuser. Schön wenn sich Klischees bestätigen.
  • blonde Menschen sterben nicht so bald aus.
  • es gibt viel mehr Kinder und man ist viel netter zu ihnen/Menschen mit Kindern
  • viel italienisches Essen.
  • schlechter Kaffee
  • viele Fahrräder
  • die Leute sind distanzierter als hier oder in England. Freundlich, aber nicht allzu zugänglich.
  • In der Gamla Stan gibt es ausschließlich Touristen, es ist schlimmer als am Stephansplatz.
  • Emos sehen in Stockholm genauso aus wie in Wien. Ich stelle die These auf, dass das überall so ist.
  • die U-Bahn ist ziemlich langsam
  • die U-Bahn-Zeitung ist sehr viel umfangreicher als hier. 

Dienstag, 3. Juni 2008

Namedropping # 2: Balls: Tupac's left testicle

OK.

Fangen wir im Jetzt an.


Lightspeed Champion? Brille, Fellmütze, Comic-Fan, tellmewhatit'sworthnosurprisegalaxyofthelost, kennen wir. Mögen wir.


Test Icicles? Trio bestehend aus Dev (aka Lightspeed Champion, Dev Metal), Rory (Raary Decihells) und Sam (Sam E. Slaughter, Sam E. Danger). Brachten 2005 eineinhalb Alben raus und hörten dann auf, weil, äh, sie ihre Musik irgendwie nicht mochten. Ich mochte sie. 
Lieder wie 'Circle Square Triangle' und 'All you need is blood' ebneten den Weg für die Klaxons und die ganze New Rave-Baggage.
Der Name Test Icicles kommt angeblich aus der Steinzeit und beschreibt die Technik des Eiszapfen-testens (um Mammuts zu erlegen). Das klingt schon als ob es Blödsinn wäre bevor man den nächsten Absatz gelesen hat.

Balls? Das war die Band von Rory und Sam vor den Test Icicles. Balls gab es nur einige Wochen. In diesen Wochen nahmen sie eine EP auf und auf der findet sich das Stück "Tupac's Left Testicle".
Wer glaubt die Eiszapfen-Geschichte noch?


Tupac Shakur? Ist ja eh bekannt. Seine Mutter/Sein Label wirft schließlich immer wieder "zufällig im Keller gefundene" Rohaufnahmen auf den Markt. Einer der wichtigsten Rapper überhaupt, verkaufte mehr als 75 Mio. Alben (wie viele davon zu Lebzeiten weiß ich nicht), 1996 erschossen. aber eigentlich ist das ganz interessant was da steht.

Lightspeed Champion - Hooker Song (live on Welcome to Our TV Show)

Test Icicles - All you need is blood

Balls - Tupac's left testicle

Montag, 2. Juni 2008

STHML # 1





Dinge, die ich in Stockholm getan habe:

  • viel gegangen
  • im Moderna Museet Marcel Duchamps "Mona Lisa" gesehen, aber leider nicht "Mona Lisa rasé"
  • in der Touristenfalle "Stockholm by Boat" gesessen und mich gefragt, was für Drogen die Führerin da nimmt
  • nicht wirklich gut gegessen
  • brav Schwedisch gesprochen. (Leider nicht gut, so dass die Leute angefangen haben mit mir Englisch zu sprechen.)
  • nicht Man Man gesehen
  • in der T-banan "Karlsson på taket" gelesen und fast alles verstanden
  • im Spårvägsmuseum so getan als ob ich Straßenbahnschaffnerin wäre
  • in der Zeitung ALLES über Charlotte Perelli und die Schlager-EM gelesen
  • weder "Miffo" noch "Jalla Jalla" gekauft, weil ich sie nicht gefunden habe
  • stattdessen Schuhe gekauft
Dinge, die ich in Stockholm gesehen habe, kommt nach.

Ugh.

Das war echt eine Scheißwoche. Bestehend aus Hausübungen, Sachen nachholen, Transkriptionen und Überblicksauswertungen.

Selbst die Viceparty war fad.

Bis auf die Band, Man Like Me, ein Trio aus London, dass irgendwo zwischen Reggae, Hip-Hop und Electronic angesiedelt ist. Und wer mich kennt, weiß, dass so was richtig gut gemacht sein muss, um mir zu gefallen. Außerdem sind sie wahrscheinlich die erste Band, die über alleinerziehende Väter singt.

Man Like Me spielen am 19.7. im Wah Wah Club in Wien. Wenn wer rausfindet, wo und was das ist, bitte Bescheid sagen.

Die Woche wird sicher besser. Wegen dieser Herren:



hihi